Im Mittelpunkt der Bewerbung von Audi, dem Gewinner des Supply Chain Management Awards 2025: das Programm „Act4Impact“. Dies ist eine Initiative, um Nachhaltigkeit systematisch in der Beschaffung und im globalen Lieferantennetzwerk zu verankern. Ziel ist es, ökologische, soziale und Governance-Anforderungen entlang der Lieferkette wirksam umzusetzen, Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und partnerschaftliche Verbesserungen zu ermöglichen.
Der Ansatz ist modular aufgebaut und skalierbar. Drei Handlungsfelder bilden den Kern: erstens Qualifizierung von Lieferanten und Einkäufern durch Schulungen und praxisnahe Leitfäden; zweitens Austausch und Sichtbarmachung konkreter Projekte zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, Dekarbonisierung, Wasser, Biodiversität und Menschenrechte; drittens Befähigung durch Zugang zu Wissen, Werkzeugen und Unterstützung, etwa durch Playbooks, Formate zur Kompetenzentwicklung und Mentoring. Ergänzend nutzt Audi einen verbindlichen Rahmen aus Verhaltensanforderungen für Geschäftspartner, einem vergabepflichtigen Nachhaltigkeitsbewertungsansatz für Lieferanten sowie ein Beschwerde- und Frühwarnverfahren.
Der geschaffene Prozess stärkt Compliance-Fähigkeit und Resilienz, erhöht Transparenz und Planbarkeit und fördert Zusammenarbeit und Innovation im Netzwerk. Act4Impact ist in die Einkaufsprozesse integriert und als Blaupause für Marken und Regionen innerhalb des Konzerns konzipiert.